Kashima Shinden Jikishinkage Ryu Hojo
Hojo ist eine Schwertkata (Übungsform), die mit speziellen Holzschwertern (Hojo-Bokken) ausgeübt wird. Anders als beim Kendo wird beim Hojo kein Schutzpanzer getragen. Hier spielt es keine Rolle, ob stark oder schwach, ob Sieg oder Niederlage, wichtig ist nur der natürliche Bewegungsablauf. Dieser setzt sich zusammen aus bestimmten Fussbewegungen/Schritte (Unpo), begleitet von einer speziellen Bauchatmung (Aun-Atmung). Im Hojo gibt es keinen Wettkampf, vielmehr ist es eine energiereiche und kommunikative Zusammenarbeit zweier Menschen, die sich im Rhythmus der vier Jahreszeiten begegnen. Hojo ist ein intensiver Dialog zwischen zwei Partnern, der über die Bewegung, nicht über das Wort geführt wird, und gleichzeitig ist es ein harmonischer Bewegungsablauf, der sehr meditativ wirken kann. Die Übungsform durchwandert vom Frühling bis zum Winter alle Jahreszeiten, was sich in unterschiedlichen Bewegungen und Tempi, vor allem aber in unterschiedlicher Atemarbeit ausdrückt. Die Atmung steht dabei als Spannungs- und Rhythmus-Geber im Mittelpunkt. Die Übung führt zu grosser innerer Konzentration und ist trotz der darin vorhandenen Spannung sehr von Harmonie geprägt. Die Spannung wird jeweils durch einen entspannenden Schrei wieder gelöst.
Um Hojo auszuüben und damit verstehen zu lernen, sind keine besonderen Voraussetzungen nötig, ausser vielleicht einer: Geduld und Bereitschaft, sich selber besser kennen zu lernen.
Script: Claudia Schiess
Bei Interesse einfach bei Claudia Schiess oder Cathrina Raschein vom Verein Aikido-Dojo Zürich melden.
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