20.11.2008
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MAA-Kampfgemeinschaft Samurai” siegreich auf der Westdeutschen Meisterschaft des DDK

In der großen Mehrzweckturnhalle in Mechernich/Eifel fand die verbandsoffene westdeutsche Einzelmeisterschaft statt. Ausrichter war die Sportschule Kaminari von Budolegende Willi Donner, für den DDK-Verband. Teilnehmer kamen zum Teil auch aus Bayern, Baden-Würtemberg, Niedersachsen und sogar Luxemburg. Gewichts- und Altersklassen waren von 20kg bei den Kindern bis über 100kg bei den Erwachsenen. Trotz wirklich guter Gegner lief es dennoch gut für die Samurai von der Niers. Mittlerweile im fünften Jahr sind die Schüler von Trainer Stephan Leifeld und Norbert Kraft die erfolgreichsten Nachwuchsjudoka im Bereich des Deutschen Dan Kollegium. Alleine sechs Judoka aus dem 17-köpfigen Kader sind nun frischgebackene westdeutsche Meister ihrer Klassen: Nico Weilinghaus, Torben Thiele, Nils Weimann, Constantin Hüser, Tatjana Witzmann und Annika Syben. Dazu heimste man noch sieben zweite Plätze und drei dritte Plätze ein: Sören Weimann, Dominik Grahe, Ricardo Meis, Tatjana Hüsch, Alexander Peeters, Marcel Vitz, Markus Becker, Julian Ivanetic, Simon Trappen und Jessica Witzmann. Einen vierten Platz erreichte außerdem noch Henrik Thiele. „Erfolgreicher hätte es kaum sein können für die Judo-Auswahlmannschaft der Martial Arts Association – International“ so Bernd Höhle vom Golden Dragon Kampf-Kunst-Center.

Sämtliche Kämpfe waren absolut sehenswert. Beispielhaft war der Kampf der Männer bis 100kg. Dort standen sich im Finale Markus Becker und der Luxemburger Michel Kugener gegenüber. Nahezu zeitgleich waren beide Kämpfer direkt nach der Begrüßung auf einen schnellen Sieg aus. Parallel griffen beide an, setzten fast zeitgleich einen so genannten Khabarelli an - eine der wohl spektakulärsten Kampftechnik überhaupt, wo der Gegner komplett in der Luft gedreht auf den Boden gewuchtet wird. Kugener war einen Moment schneller als Leifelds Schüler. Schulbuchmäßig ging Markus Becker auf die Matte: Ippon. Die Zuschauer waren alle begeistert und applaudierten stehend. Auch der Kampf des Herongers Alexander Peeters in seinem Finale war spannender als ein TV-Krimi. Hatte es doch bei beiden Finalisten fast gleich gestanden. Mit einem Koka lag Alexander hinten, hatte aber seinen Kontrahenten im Würgegriff. Es sah nach einem Sieg durch Ippon aus. Die Zeit lief dann aber dann für den Judoka aus Waldbröl. Dominik Naumann hatte genug Luft das Kampfende zu erreichen, ohne vorher dem Würgegriff zufolge aufgeben zu müssen. Sportlich rissen sich beide Judoka bei Kampfende gegenseitig die Arme in die Höhe, zu demonstrieren, dass beide gewonnen hätten. Die rotblauen Gesichter der beiden Kämpfer zeigten deutliche Spuren der eingesetzten Kräfte…
Insgesamt waren alle Kämpferinnen und Kämpfer von Leifeld und Kraft gut eingestellt gewesen. Als nächste Herausforderungen stehen die bezirksoffenen Meisterschaft der Martial Arts Association – International ( www.MAA-I.com ) in Essen an.

Eingereicht von Dojoguide Team
Webseite http://www.dojoguide.org

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