Wenn Behörden die Augen vor der Gewalt an den Schulen verschliessen
„Wenn ich auf die Toilette muss, hängen da düstere Jungs herum, die diese Umgebung in Beschlag zu nehmen versuchen“, sagt Paulina (15), die kürzlich die Prüfung zum Orangen Gurt bestanden hat. „Gangs kämpfen gegeneinander wegen Ehre, Rasse, Musik und anderen Gründen. Die gehen zum Teil recht brutal aufeinander los“. Die achten nicht darauf, wer in der Nähe ist und wer vielleicht unbeabsichtigt und zufällig dort ist. Erst gerade, war in Affoltern am Albis ein Problem zwischen zwei Mädchen (Blick berichtete). Die Situation endete damit, dass eines der Mädchen ein Messer zog. Die Pausenaufsicht schaute weg.
In amerikanischen Schulen sind bereits Metall- Detektoren, Sicherheitsbeamte und Drogen-Suchhunde im Einsatz. Da sind auch Sicherheitsvorkehrungen der Eltern zum Schutze ihrer Kinder in vollem Gange. Droht uns in der Schweiz dies auch? Kinder sind heutzutage zunehmend mit diesen Gewaltproblemen konfrontiert. Sie müssen lernen, gute Noten zu machen und sich gleichzeitig mit Bedrohungen Auseinandersetzen.
„Kinder und Jugendliche gehen mit Angst zur Schule“, so Martin Sewer, Leiter der gleichnamigen Kung Fu Schule in Zürich und Wil SG. „Kinder und Eltern kommen zu mir und fragen: Was kann mein Kind tun? Können wir Privatlektionen nehmen? Eltern fragen mich, darum ihren Kindern Mut und Selbstsicherheit beizubringen. Jede Situation in der Sie sich in Gefahr fühlen oder Sie sich vor einer Gefahr schützen möchten, betrachte ich als eine Selbstverteidigungssituation, so Sewer. „Auch wenn es nur ist, dass Ihnen jemand zu Nahe kommt oder Sie gar berührt, führt dies dazu, dass Sie sich in Gefahr fühlen“.
„Jungs haben versucht mich anzupöbeln. Sie wollten mich umher stossen“, sagt Roby (14), Träger des Grünen Gurtes, „bis ich mich nur kurz etwas gewehrt habe. Dies hat den Jungs sofort gezeigt, dass ich kein Opfer bin. Dies reicht normalerweise bereits.“
„Als Kind oder Jugendlicher ist es nicht ganz so einfach. Als Erstes muss man (selbst-)sicher sein, dass nichts passiert“, so Martin Sewer, der 30 Jahre Erfahrung in Kampfkunst hat. „Erst dann, können gewaltfreie Lösungen angestrebt werden“. Da bietet sich ein Kung Fu System wie das originale Shaolin Hung Gar Kung Fu geradezu an. Hier lernt das Kind oder der Jugendliche in einer sicheren Umgebung, motiviert und von bestens ausgebildetetn Instruktoren die klassische Kunst des Kung Fu.
Hung Gar Kung Fu, zeigt Alternativen auf und kann den Kindern und Jugendlichen mehr Selbstvertrauen geben. Denn sie Wissen, dass Sie sich im Ernstfall verteidigen können. Im generellen haben Kinder und Jugendliche die in Kampfkunst ausgebildet sind, mehr Toleranz und sind viel Geduldiger. Wenn es dann zu einer körperlichen Auseinandersetzen kommt, haben sie eine Vielzahl von Techniken, die sie einsetzen können, zur Verfügung.
„Hung Gar Kung Fu, sollte in jeder Schule in der Schweiz angeboten werden. Dies würde die alten und wichtigen fünf Werte; Disziplin, Respekt, Kontrolle, Mut und Aufmerksamkeit fördern, so Sewer, selber Träger des 7. Dan (Schwarzgurt) in dieser Kunst. Paulina hat diese Kunst auf jeden Fall das Werkzeug, die Fähigkeiten und das Wissen gegeben sich selber verteidigen zu können. „Ich fühle mich fitter, selbstsicher und weiss, dass ich mich verteidigen kann im Falle eines Falles…“
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