07.10.2008
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Zweikampf - was verbirgt sich hinter dem Begriff Bushido

Liebe Budoka, was verbirgt sich hinter dem Begriff Bushido?

Bushi sind die, die dem Weg des Krieges folgen. Der Weg des Kriegers (Bushido) war in Japan traditionell eng mit der Kampfkunst verbunden. Im späten 16. Jahrhundert, mit dem Ausklingen der Clankriege der Toyotomi und Tokugawa, wandten sich die Bushi mehr und mehr anderen Tätigkeiten zu, sie wurden Verwalter und Beamte.

Dennoch wurden die Waffenkünste weiter gepflegt, doch wandelten sie sich von der vorwiegend auf das Schlachtfeld orientierten Form hin zum Erziehungsmittel der eigenen Persönlichkeit. Zweikämpfe zeigten damals, welcher Kämpfer die bessere Ausbildung genossen hatte und ob er in der Lage war, diese umzusetzen.
Mit der Meiji-Restauration endete auch diese Ära, das Tragen des Schwertes wurde untersagt, die Kaste der Samurai wurde abgeschafft.
Die Bushi existierten nicht mehr, könnte man meinen. Dennoch entstand auch nach dieser Zeit Beachtenswertes auf dem Gebiet der Kampfkünste, beispielsweise schuf Ueshiba Morihei das Aikido. Auch diese neuen Kampfkünste basieren auf den Erkenntnissen früherer Kampfkünste, sind doch viele Prinzipien in den Kampfkünsten universal.

Um Meisterschaft zu erreichen ist ständiges Training vonnöten. Damit ein Kämpfer den Stand seiner eigenen Ausbildung überprüfen kann, gab es schon immer die Möglichkeit, sich mit anderen zu messen. Früher geschah das auf dem Schlachtfeld, später diente die Kriegerwanderung (musha shugyõ) dem Vergleich der Kämpfer untereinander. In unserer Zeit messen wir uns untereinander durch Kata-Wettkämpfe, auch Randori oder Kumite sind in einigen Kampfkünsten noch üblich.

Eine andere Art des Vergleichs bilden Lehrgänge. Hier haben wir die Möglichkeit, uns mit anderen zu vergleichen, unser Können von anderen Lehrern messen zu lassen und andere Formen der Kampfkünste kennen zu lernen. Auch für Interessierte ist das eine gute Möglichkeit, das Spektrum der Kampfkünste kennen zu lernen und die eigenen Präferenzen auszuloten, ohne durch viele Dojos pilgern zu müssen.

Besonders die bei uns (im GKBA Bushido Dojo München) gepflegten Kampfkünste Shin-Ken-Ryu-Do, Tang Soo Do und Jiu Jitsu haben viele Aspekte klassischer Kampfkünste und erleben durch die unterschiedlichen Lehrer verschiedene Ausprägungen, die der individuellen Entwicklung förderlich sind.

Aus diesen Gründen ist eine regelmässige Teilnahme an Lehrgängen angeraten. Daher bitte ich euch, die vom Verband angebotenen Lehrgänge wahrzunehmen.

Die Unterlagen zu den Lehrgängen erhaltet ihr von Helmut Rudolf, dem Dojoleiter, tel. unter 089/3194575 oder auch per Email von GKBA.Bushido.Doio@web.de. Ich baue auf eure rege Teilnahme.

Gambatte Kudasai (Trainiere hart) Michael Fries (Shin-Ken-Ryu-Do)

Mehr Informationen zu Kenjutsu in München, angewandter japanischer Schwertkampfkunst gibt es unter www.shin-ken-ryu-do.com oder www.sc-freimann.de/bushido

Eingereicht von Dojoguide Team
Webseite http://www.dojoguide.org

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