Kampfkunst und Kampfsport Lexikon
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Ist die Kampfkunst eine körperliche Betätigung, eine Kunst den Geist zu stärken, ein Trick zum Selbstschutz oder eher eine Art der Meditation? Entscheide selber und finde den Kampfsport, der am besten zu Dir passt.
Wer den Weg der Perfektion und der Vollkommenheit in den Kampfkünsten sucht, der findet hier Tore, welche es zu öffnen sich lohnt. Siehe auch Dojoguide Kampfsport-Leitfaden.pdf Aikido (Japan) Atemi Combat System ATK-Selbstverteidigung Bagua Zhang (China) Boxen (Europa) Brazilian Jiu-Jitsu (Brasilien) Bujinkan Budo Taijutsu (Japan) Capoeira (Brasilien) Coryartes (Spanien) Eskrima (Philippinen) Fechten (Europa) Genbukan Ninpo (Japan) Goshindo (Frankreich) Haidong Gumdo (Korea) Hapkido / Hapgido (Korea) Iaido (Japan) Jeet Kune Do (China/USA) Jissen Kobudo (Japan) Jiu-Jitsu/Ju-Jutsu (Japan) Jodo (Japan) Judo (Japan) Kalaripayattu (Indien) Kali (Philippinen) Karate-Do (Japan) Kashima-Shinryu (Japan) Katori Shinto Ryu (Japan) Kendo (Japan) Kickboxen (USA) Krabi Krabong (Thailand) Krav Maga (Israel) Kyudo (Japan) Kyusho Jitsu (USA/Japan) Luta Livre (Brasilien) Mil Naka Do Modern Arnis (Philippinen) Muay-Thai (Thaiboxen) Naginata Do/Jutsu (Japan) Ninjutsu/Ninjitsu (Japan) Niten Ichi Ryu (Japan) Okinawa Kobudo (Japan) Pencak Silat (Indonesien) Qigong (China) Qwan Ki Do (Vietnam) Ringen (Europa) Sambo (Russland) Savate/Boxe Française (Frankreich) Schwingen (Schweiz) Shaolin Kempo (China) Shinkendo (Japan) Shintaido (Japan) Shorinji Kempo (Japan) Silambam (Indien) Sumo (Japan) Taekkyon (Korea) Taekwondo (Korea) Tai Chi Chuan/Taiji Quan (China) Viet Vu Dao (Vietnam) Wing Tsun/Wing Chun (China) Wrestling (USA) Wushu/Kung Fu (China) Yoseikan (Japan)
Aikido (Japan)Aikido ist eine moderne japanische Kampfkunst, die anfangs des 20. Jahrhunderts von Meister Morihei Ueshiba als Synthese aus unterschiedlichen Budo Disziplinen erschaffen wurde. Das Wesen der Aikido-Bewegung liegt in der vollendeten Kreis- und Kugelbewegung, die aus der Zentrifugal- und Zentripatalkraft besteht. Je nach Aikido Organisation werden auch Waffentechniken Stock (Jo) und Holzschwert (Bokken)gelehrt. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgAtemi Combat SystemAtemi Combat System ist ein modernes und effektives Selbstverteidigungssystem, bei dem die Abwehr und die Kontrolle eines potentiellen Angreifers im Vordergrund steht. Dieses System ist speziell für den Selbstschutz und den Personenschutz konzipiert worden und dient der reinen Selbstverteidigung. Durch den gezielten Einsatz von schockierenden Griffen, Schlägen und Tritten zu Nervendruckpunkten (sog. Atemipunkten) in Verbindung mit Hebeltechniken kann ein Verteidiger nahezu jeden Angriff abwehren und den Angreifer ohne viel Kraftaufwand kontrollieren. Durch die zeitgemäße Flexibilität dieses Systems sind die Techniken von jedermann gleich welchen Alters, Geschlecht oder Statur leicht zu erlernen. Quelle: atemi-combat.deATK-SelbstverteidigungDie Anti-Terrorkampf-Selbstverteidigung (ATK) ist ein System, das ein breites Spektrum an Abwehr- und Angriffstechniken umfasst, wobei gezielt Nervendruckpunkte und empfindliche Körperstellen angegangen werden. Die gekonnt angebrachte Technik bewirkt sofortige Bewegungsunfähigkeit des Gegners, ohne ihn jedoch ernsthaft zu verletzen. Dieses Konzept ermöglicht es, jeden Griff in jeder Lage zu dosieren. Dabei ist der Bewegungsablauf im Moment des Angriffs so konstruiert, dass es auch Frauen und Schwächeren möglich ist, die Techniken erfolgreich anzuwenden und sich effektiv zu verteidigen. Auf Grund seiner technischen Effektivität und kompetenten theoretischen wie praktischen Ausbildung ist das ATK-System eine ideale Verteidigungsmethode für jedermann. Unabhängig von Alter und Geschlecht bietet es Privatpersonen, aber auch Menschen mit beruflichem Interesse am Schutz anderer (z. B. Polizisten, Sicherheitskräften, Personenschützern oder BGS-Beamten) die bewährte Sicherheit mit System. >>weiter Quelle: Budo Akademy EuropaBagua Zhang (China)"Ba" bedeutet die Zahl Acht, "Gua" ist ein Orakelzeichen, in diesem Fall ein Trigramm aus dem I Ging, das aus drei entweder durchgezogenen oder durchbrochenen Linien besteht. Sämtliche Kombinationen ergeben acht mögliche Trigramme. "Zhang" bedeutet Handfläche. Es steht hier anstatt des "Quan", was "Faust" bedeutet, und bei den meisten chinesischen Kampfkünsten im Namen vorkommt. Die beiden auffälligsten und charakteristischen Eigenschaften des Baguazhang sind einmal das Laufen im Kreis sowie die spiralförmigen Körperbewegungen. Des Weiteren stehen Techniken mit der offenen Hand im Baguazhang gegenüber Fauststössen und anderen Fausttechniken im Vordergrund. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgBoxen (Europa)Die ersten Faustkämpfe fanden nachweislich bereits 3.000 v. Chr. statt. Das moderne Boxen wurde im England des 18. Jahrhunderts zu einem Volkssport entwickelt. Seit 1867 kämpft man im Ring und mit Handschuhen. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgBrazilian Jiu-Jitsu (Brasilien)Das Brasilian Jiu-Jitsu wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von der Gracie Familie aus dem traditionellen Judo entwickelt. Brasilian Jiu-Jitsu ist im Nah- und Bodenkampf besonders effizient und beinhaltet viele Würge- und Festhaltetechniken. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgBujinkan Budo Taijutsu (Japan)Bujinkan Budo Taijutsu wird die Kampfkunst der Bujinkan Organisation von Soke Masaaki Hatsumi genannt. Im Bujinkan Budo Taijutsu stehen Techniken ohne Form und Variationen (Henka) im Vordergrund. Es werden Techniken mit und ohne Waffen aus 9 verschiedenen Kampfkünsten (Ryuha) gelehrt. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgCapoeira (Brasilien)Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst. Ursprünglich praktizierten es die schwarzafrikanischen Sklaven, um unauffällig und im Versteckten für den Ernstfall zu trainieren. Capoeira enthält nicht nur kämpferische Elemente, sondern auch sehr viel Akrobatik und Spielerei. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgCoryartes (Spanien)Coryartes ist eine vom Spanier Francisco M. Martinez entwickelte Kampfkunst, welche sich mit der widerstandslosen Kraftumsetzung befasst. Es werden dabei Gefühlsarme (Mancanto) und Stockkampf (Palo Vivo) praktiziert. Das spanische Wort Coryartes bedeutet Herz und Kunst (Corazon y Artes), was dem Kern, so wie diese Kunst ausgeübt werden sollte, entspricht. Dabei handelt es sich nicht im eigentlichen Sinn um einen Stil, sondern vielmehr um eine Bewegungsart. Denn das Wesen eines Stiles besteht darin, Angriffe mittels einstudierten Techniken und Bewegungsabläufen abzuwehren.
Coryartes hingegen orientiert sich daran, Angriffen mittels Prinzipien zu begegnen, d.h. die Bewegungen richten sich nach der Notwendigkeit der auf den Körper einwirkenden Kraft. Sogenannte Techniken entstehen durch die Bewegungsdynamik aus sich selbst heraus. Deshalb ist nicht die Kraft massgebend, wer einen Kampf zu seinen Gunsten entscheidet. Das Ziel besteht darin, in Konflikten offen, der Situation entsprechend und folgerichtig zu reagieren. Dadurch entwickelt der Kämpfer eine enorme Sicherheit. Bewegungen welche aus der Notwendigkeit heraus entstehen, sind harmonisch und effizient. Das Resultat ist tänzerisches Kämpfen.
>>weiter Quelle: Coryartes.netEskrima (Philippinen)Eskrima ist eine philippinische Kampfkunst, die sowohl waffenlosen Kampf als auch Stockkampf und Klingenkampf (Schwert, Doppelschwert, Speer, Schwert und Messer) beinhaltet. Die Bezeichnung Eskrima stammt aus dem Spanischen und bedeutet Fechten. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgFechten (Europa)Vor der Etablierung als Sportart war die Austragungsform als Duell weit verbreitet. Die historischen Ursprünge gehen auf eine Verfeinerung der Waffen und Bewegungsabläufe gegenüber Schwert- und Säbelkämpfen zurück. Heute wird mit Fechten überwiegend das Sportfechten bezeichnet, gefochten wird mit Florett, Degen und Säbel. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgGenbukan Ninpo (Japan)Im Genbukan werden Techniken mit und ohne Waffen aus mehr als 10 verschiedenen Kampfkünsten (Ryu) gelehrt. Die Organisation Genbukan Ninpo Bugei wird von Soke Shoto Tanemura geleitet. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgGoshindo (Frankreich)Goshindo bedeutet in etwa „Weg der Selbstverteidigung“. Goshindo ist eine in Frankreich durch Alain Sailly entwickelte, besondere Stilrichtung des Ju-Jitsu. Trotz des französischen Ursprungs entspricht das Goshindo dem japanischen Budo-Begriff. Im Goshindo stehen eine Vielzahl an variablen Verteidigungstechniken wie Würfe, Schläge, Tritte, Würger zur Verfügung. >>weiter Quelle: Goshindokan.chHaidong Gumdo (Korea)Haidong Gumdo (Kumdo) ist eine alte koreanische Form der Schwertkampfkunst und bedeutet wörtlich übersetzt „koreanische Fechtkunst“. Bis zum vorigen Jahrhundert blieb Gumdo ausschliesslich dem Adel vorbehalten. Ein königliches Dekret verfügte dann aber, dass auch Regierungsbeamte in der Kunst des Gumdo unterwiesen werden sollten. Nach der 1910 erfolgten japanischen Besetzung wurden die koreanischen Schwerttechniken auch vom Kendo beeinflusst. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgHapkido / Hapgido (Korea)Hap bedeutet allumfassend, „Harmonie“ (zwischen Körper und Geist), Ki steht für die Energie und Do für den Weg. Die Ursprünge des Hapkido gehen auf eine Kampfkunst mit dem Namen Tae-Kyon im Jahr 700 n. Chr. zurück. Hapkido ist eine Kampfkunst, welche nach dem zirkulären Prinzip arbeitet. Würfe, Hebel, Tritte, Nervendruckpunkttechniken und defensive Verteidigungstechniken werden aus der Drehung im Kreis ausgeführt. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgIaido (Japan)I oder iru bedeutet anwesend sein, ai bedeutet in diesem Kontext so viel wie sofortige Aktion und Reaktion, do bedeutet Weg oder Prinzip. Iaido könnte man in etwa mit "der Weg des ganz Anwesend-Seins" übersetzten. Iaido ist die japanische „Kunst des Schwertziehens” und gehört zu den klassischen Budo-Disziplinen. Die Schwertzieh-Übungen werden meist alleine ausgeführt, dabei wird das Schwert blitzschnell gezogen, es werden einige Hiebe und Stiche auf virtuelle Gegner ausgeführt und dann wird das Schwert kontrolliert eingesteckt. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgJeet Kune Do (China/USA)Jeet Kune Do bedeutet „Weg der eingreifenden Faust“ und ist ein von Bruce Lee entwickeltes Selbstverteidigungskonzept. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgJissen Kobudo (Japan)Im Jissen Kobudo werden Techniken mit und ohne Waffen aus 7 verschiedenden Kampfkünsten (Ryu) unterrichtet. Die Organisation Jissen Kobudo Jinenkan wird von Manaka Sensei geleitet. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgJiu-Jitsu/Ju-Jutsu (Japan)Jiu heisst flexibel, sanft, weich und Jitsu bedeutet Kunst oder Technik. Jiu-Jitsu wurde gegen Ende der Muromachi-Periode vom altjapanischen Schwertadel der Samurai aus den Vorläuferkünsten (Kumiuchi) entwickelt. Ausserhalb Japans wird der Ausdruck Jiu-Jitsu für Techniken der waffenlosen Selbstverteidigung gebraucht, welche mit den traditionellen Techniken der Samurai nur noch in einem historischen Zusammenhang stehen. Die meisten Techniken stammen aus dem Judo, Karate, Aikido und aus der polizeilichen Praxiserfahrung. In Japan selber wird Jiu-Jitsu nicht als eine eigene Kampfkunst bezeichnet, sondern es gibt lediglich traditionelle Schulen (Ryuha) welche für Ihre waffenlosen Techniken(Jiu-Jitsu) bekannt sind. Die bekanntesten Stilrichtungen sind: Yoshin-Ryu, Yawara, Kito-Ryu, Daito-Ryu, und Hakko-Ryu. >>weiter Quelle: Kanon des Nippon JujitsuJodo (Japan)Jodo ist eine alte japanische Kampfkunst mit dem Jo, einem Hartholzstock aus japanischer Eiche von 128 cm Länge und mit einem Durchmesser von 2.4cm. Der Jo wird im Jodo nicht wie sonst beim Stockfechten gegen einen anderen Stock, sondern ausschliesslich zur Verteidigung gegen das japanische Schwert benutzt. Ein Schnitt mit einem Schwert kann einen Jo gebrauchsuntauglich machen, aber kaum durchtrennen; umgekehrt ist ein geübter Jodoka imstande, mit einem Jo-Hieb ein Katana (Schwert) zu zerbrechen oder einen tödlichen Körpertreffer zu führen. Im Training wird das Katana (Schwert) durch ein hölzernes Bokken (Holzschwert) simuliert. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgJudo (Japan)Judo bedeutet wörtlich „sanfter Weg“ und ist eine japanische Kampfsportart. Der Begründer Professor Jigoro Kano übte bei verschiedenen alten Meistern. Aus den dort erlernten Techniken entwickelte er um 1880 das Judo, indem er die Techniken der alten Kriegskünste von allen gefährlichen Elementen befreite. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgKalaripayattu (Indien)Kalari heisst Übungsraum und Payattu bedeutet Kampfkunst. Die Wurzeln dieser Kampfkunst gehen auf die Kriegskünste der Nayar-Kriegerkaste (12.-14. Jahrh.) im heutigen Südindien zurück. Das Training beinhaltet sowohl klassische Kriegswaffen, als auch unbewaffnete Techniken wie Würfe, Hebel, Sprünge. Kalaripayattu wurde auch durch die Indische Medizin das Ayurveda beeinflusst. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgKali (Philippinen)Kali ist der Name einer umfassenden philippinischen Kampfkunst, verwandt mit Eskrima und Arnis, konnte sich jedoch die traditionelle Klingenorientierung (Messer/Schwert) über die Kolonialzeit hinaus bewahren. Die aktive Verteidigung mit oder gegen Hieb- und Stichwaffen ist zentral. Es gibt unzählige verschiedener Stile. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgKarate-Do (Japan)Karate-Do bedeutet „der Weg der leeren Hand“. Karate ist eine Kampfkunst chinesischen Ursprungs, die über Okinawa ihren Weg nach Japan fand. Im 20. Jahrhundert fand sie weltweit Verbreitung. Oberstes Ziel des Karate-Do ist die Entwicklung des Charakters. Es gibt vier grosse Stilrichtungen und unzählige Unterarten. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgKashima-Shinryu (Japan)Die Lehren der Kashima-Shinryu formen in ihrer Gesamtheit ein umfassendes Kriegskunstsystem, dass auf mentalen und physischen Techniken beruht, welche auf jegliche Waffe oder unbewaffnete Situation angewandt werden können. Die einzelnen Künste, die gelehrt werden, umfassen nicht nur das Schwertfechten, sondern ebenfalls weitere Omote-Künste (äussere Künste) wie z.B. das Schlagen beim Ziehen des Schwertes, die Speerkunst, den Umgang mit der Hellebarde (naginatajutsu), sowie die Ura-Künste (inneren Künste) wie etwa die Energieprojektion und das Ringen, Werfen und Schlagen. Ergänzt werden Omote- und Ura-Künste durch Unterweisungen in den Überlieferungen und der Theorie der Kriegskunsttraditionen. >>weiter Quelle: Kashima-shinryu.deKatori Shinto Ryu (Japan)Katori Shinto Ryu ist eine der ältsten Kampfkünste in Japan, eine echte Koryu (Alte Schule). Diese Kampfkunst wurde von Iizasa Ienao gegründet, welcher in der Nähe des Katori Tempels lebte. In der Katori Shinto Ryu werden unter anderem folgende Waffen unterrichtet: Schwert, Hellebarde, Speer, Langstock. Es werden auch Heilmethoden und esoterische Elemente des Buddhismus und des Schintoismus gelehrt. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgKendo (Japan)Die Bezeichnung Kendo „Weg des Schwertes“ wurde erstmals am Ende der Meiji-Periode (1868-1912) verwendet, davor waren Namen wie Kenjutsu oder Gekken üblich. Kendo ist eine abgewandelte, moderne Art des ursprünglichen japanischen Schwertkampfes. Kendo als Weg verfolgt nicht nur die Techniken und Taktiken des Schwertkampfes, sondern im modernen Kendo werden auch die geistigen Elemente wie Direktheit, Willenseinheit, spontane Entscheidungs- und Vollzugsfähigkeit aus dem traditionellen Schwertkampf weitergepflegt. >>weiter Quelle: Kendo Weinmann VerlagKickboxen (USA)Kickboxen ist ein Kampfsport, bei dem das Schlagen mit den Füssen und Händen erlaubt ist. Kickboxen wurde in den USA entwickelt, es verbindet Techniken des konventionellen Boxens mit Techniken aus Karate und Taekwondo. Ellbogenschläge, Kopfstösse und Kniestösse sind verboten. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgKrabi Krabong (Thailand)Krabi Krabong ist eine traditionelle Kriegskunst aus Thailand. Der Name bedeutet im übertragenen Sinn Kurz – und Langwaffe, da in dieser Kampfkunst vor allem die traditionellen Waffen (Schwert, Hellebarde, Lang- und Kurzstock, Schild und Peitsche) aus Thailand gelehrt werden. In früherer Zeit mussten die Krieger neun verschiedene Waffen beherrschen. Ohne Waffen wurden Hand-, Ellenbogen-, Knie- sowie Fusstechniken eingesetzt. Heutzutage wird Krabi Krabong als Sportart betrieben. Trainiert wird mit Übungswaffen aus Rattan oder Holz — echte Waffen werden nur bei Vorführungen benutzt, welche von Tamburin und Flöte begleitet werden. Die Tunikas und die farbigen Schärpen der Sportler sollen traditionellen thailändischen Uniformen ähneln. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgKrav Maga (Israel)Krav Maga bedeutet „Kontaktkampf“ und ist eine militärische Selbstverteidigungsmethode, die von Imrich Lichtenfeld entwickelt wurde. Nach Gründung des Staates Israel (1948) wurde Lichtenfeld Nahkampfausbilder in der israelischen Armee. Später adaptierte er das militärische Krav Maga für Polizisten und Zivilisten. Heute findet Krav Maga ausser beim israelischen Militär in den Trainingskonzepten vieler internationaler Militär- und Polizeieinheiten Verwendung. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgKyudo (Japan)Kyudo bedeutet „Weg des Bogens“ und ist die japanische Version des Bogenschiessens. Entwickelt hat sich Kyudo aus den Kriegskünsten des japanischen Adels. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die vielen verschiedenen Stilrichtungen vereinheitlicht. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgKyusho Jitsu (USA/Japan)Kyusho Jitsu bezeichnet das Wissen um die vitalen Punkte des menschlichen Körpers und ihre Benutzung in den Kampfkünsten. Kyusho Jitsu ist keine eigenständige Kampfkunst und auch insoweit kein Kampfsport, dass hierin keine Wettkämpfe stattfinden, sondern eine auf den Erkenntnissen und Prinzipien der Akupunktur und derem Brückenschlag zur westlichen Neurologie basierende Kunst. Im Kyusho Jitsu werden durch die Manipulation der Punkte die energetischen und neurologischen Vorgänge des menschlichen Körpers in einer Form beeinflusst, dass eine Beeinträchtigung des Körpers hervorgerufen wird. Diese Beeinträchtigung kann in Form von Schmerz, Gleichgewichtsstörungen, Kraftverlust bis hin zum Verlust des Bewußtseins auftreten. Ebenso kann das erworbene Wissen zur Linderung verschiedener Beschwerden genutzt werden. Hierbei setzt die Kyusho International auf hohe, weltweit einheitliche Standarts. Oberstes Prinzip ist hierbei, dass zuerst gelehrt wird, wie das, was man anrichten kann auch wieder geheilt werden kann um Schäden an den Mittrainierenden zu verhindern. Der Name Kyusho Jitsu kommt aus dem Japanischen und bedeutet wörtlich „Die Kunst der Vitalpunkte“, wird aber auch oft sinngemäß mit Sekundenkampf übersetzt. Auch in den nichtjapanischen Kampfkünsten ist das Wissen um die vitalen Punkte meist vorhanden gewesen. Hier sind sie unter den Namen Dim Mak (chinesische Stile) und Kupso Sul oder Hyol Do Bop (koreanische Stile) sowie Marma-Adi (Indien) bekannt geworden. Leider ist mit der Versportlichung der Kampfkünste dieses Wissen größtenteils verlorengegangen. Einzelne Druckpunkte sind meist noch bekannt, die Anwendung in ihrer Gesamtheit wird jedoch nicht mehr unterrichtet. Aufgrund der hohen Anpassungsfähigkeit und breiten Anwendbarkeit des Kyusho ist eine Integration in praktisch jeden bekannten Stil möglich, wodurch ein völlig neues Verständnis der eigenen Kampfkunst und derer Möglichkeiten entsteht. Das Kyusho Jitsu gibt einem damit das verlorengegangen Wissen der eigenen Kampfkunst zurück. Kyusho International Quelle: www..kyusho-international.deLuta Livre (Brasilien)Luta Livre ist der Name eines ringerischen Zweikampfstils aus Brasilien, bei dem der Gegner zur Aufgabe gebracht werden muss. Dazu dürfen Hebeltechniken auf alle Gelenke und Würgegriffe eingesetzt werden. Der Name bedeutet übersetzt freier Kampf. Luta Livre wurde im 20. Jahrhundert in Rio de Janeiro entwickelt. Nach Deutschland brachte es 1995 ein brasilianischer Musiker Namens Daniel D'Dane, Luta Livre Schwarzgurt und langjähriger Trainingspartner zweier der bekanntesten Luta Livre Lehrer in Rio: Eugenio Tadeu und Hugo Duarte. >>weiter Quelle: Luta Livre Akademie MülheimMil Naka DoMil Naka Do ist die eurasische Nahkampfkunst aus Deutschland. Im Mil Naka Do verbinden sich der nüchterne, schnörkellose militärische Nahkampf (Mil Naka) mit ethischen und moralischen – humanistischen Wertvorstellungen (Do). Ursächlich für seine Entstehung war die Integration des japanischen Jiu-Jitsu in den deutschen militärischen Nahkampf ab dem Jahre 1906; wobei die Bedeutung dieser Integration für das im Jahre 1998 begründete Mil Naka Do weniger von technisch-methodischer als vielmehr von ideeller Bedeutung ist - kein Ende der lebenslangen Übung! Mil Naka Do versteht sich nicht als eigenständiger Stil. Es lehrt allgemein gültige Nahkampfprinzipien (im Stand und am Boden) und in den unterschiedlichsten Situationen (mit und ohne Waffen), wodurch es dem Übenden ermöglicht wird, seinen eigenen, natürlichen Kampfstil zu entwickeln. Die körperliche und gleichwohl mentale Schule dieser modernen Selbstverteidigung möchte nicht nur auf dem Weg zur Selbstverwirklichung unterstützen, sondern gleichwohl die soziale Kompetenz des Übenden (Milnakador) fördern und von Beginn an einfordern. Mil Naka Do versteht sich als eine moderne SelbstVerteidigung fürs Leben – natürlich leben, natürlich selbstverteidigen! (fm) Quelle: Frank Mauer von www.milnakado.deModern Arnis (Philippinen)Aus der traditionellen Waffenkunst Kali wurde nach dem zweiten Weltkrieg ein umfassendes Selbstverteidigungssystem erschaffen, um ein verletzungsfreies Training sowie eine effektive Selbstverteidigungstechnik zu gewährleisten. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgMuay-Thai (Thaiboxen)Das Muay-Thai entwickelte sich aus traditionellen Kampfkünsten Thailands (damals Siam). Wenn Schwert und Speer unbrauchbar wurden, hat der Krieger seine Beine, Fäuste und Ellenbogen zum Kämpfen benutzt. Die klassische, traditionelle Art wird Muay-Thai-Buran genannt (Buran = traditionell). Muay-Thai ist eine Kampfsportart, die als die härteste der Welt gilt und der Nationalsport Thailands ist. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgNaginata Do/Jutsu (Japan)Naginata - japanisches Lanzenfechten Die Naginata ist eine Stangenwaffe, die aus dem japanischen Mittelalter stammt. Sie wurde schon vor über 1000 Jahren von den Samurai, den Samurai-Frauen und den japanischen Kriegermönchen eingesetzt. Vereinfacht gesagt ist eine Naginata kein Speer, sondern ein Schwert mit einem sehr, sehr langen Griff. Sie wird hauptsächlich in mächtigen, raumgreifenden Schnittbewegungen geführt und kann auch für Stiche eingesetzt werden. Wegen ihrer großen Länge kann man einen Gegner leicht über die gesamte Körperlänge hinweg angreifen. Die Glanzzeit der Naginata war in etwa das 8. - 14. Jahrhundert, als der Einzelkampf die Norm war und die Kontrahenten vor dem Gefecht die Verdienste ihrer Vorfahren aufzählten. Sie gehörte zum standardmäßigen Repertoire eines Samurai wie Schwert, Bogen, Speer, etc. Während die Naginata im Laufe der Zeit mit der Entwicklung zum Formationskampf hin ihre Rolle auf dem Schlachtfeld verlor, wurde sie aufgrund ihrer Reichweite und der großen Hebelwirkung im 17. bis 19. Jahrhundert die Waffe, an der viele Frauen von Stand ausgebildet wurden um Haus und Hof und natürlich sich selbst zu verteidigen. Naginata ist heute auch der Name für den Kontaktkampfsport, der den Umgang mit der Naginata lehrt und sowohl körperliche als auch geistige Fähigkeiten trainiert. Im Wettkampf greifen die Kontrahenten genau festgelegte Körperpartien an, die durch eine Rüstung geschützt werden. Der besondere Reiz an Naginata liegt darin, dass die Trefferzonen über den gesamten Körper, von Kopf, Hals, Rumpf und Handgelenk bis zum Unterschenkel, verteilt sind. Eine weitere Spezialität ist, dass sowohl die angedeutete Klinge aus Bambus als auch der hölzerne Stock im Kampf eingesetzt werden können. Auf der einen Seite fördert Naginata Ausdauer, Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen, auf der anderen Seite werden Selbstdisziplin, Konzentration und Entschlussfähigkeit geschult. Darüber hinaus ist Naginata von den Werten des japanischen Rittertums wie zum Beispiel Tapferkeit, Respekt, Rechtschaffenheit, Güte und Ehre geprägt. Neben der sportlichen Betätigung dient Naginata der Charakterbildung und der Persönlichkeitsentwicklung. >>weiter Quelle: Polizei-Sportverein Mainz e.V.Ninjutsu/Ninjitsu (Japan)Ninjutsu bedeutet wörtlich übersetzt „die Kunst des Versteckens oder Erduldens“. Die Ninja bezeichneten sich nicht selbst als solche – sie betrachteten sich vielmehr als Praktiker politischer und militärischer Strategien. Der Ursprung der Kunst wurde durch Mythen, Geheimhaltung und bewusste Verfälschungen der Geschichte über die Jahrhunderte verschleiert. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgNiten Ichi Ryu (Japan)Niten Ichi Ryu „Schule von den zwei Himmeln“ lautet der Name der von Miyamoto Musashi im 17. Jahrhundert in Japan entwickelten Schwertkunst, in der sowohl das Kurzschwert als auch das Langschwert gleichzeitig zum Einsatz kommen. Als Anleitung zum Erlernen dieser japanischen Schwertfechtkunst verfasste er „das Buch der fünf Ringe“. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgOkinawa Kobudo (Japan)Okinawa Kobudo bedeutet in etwa „alte Kriegskunst“ oder „kleine Kriegskunst“ aus Okinawa. Die Okinawa Waffen wurden häufig aus Handwerkszeugen oder alltäglichen Gegenständen entwickelt. Typische Waffen sind: Sai, Nunchaku, Langstock, Kama und Tonfa. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgPencak Silat (Indonesien)Pencak Silat ist einer der unzähligen Silat Stile, welche im gesamten malaiischen Kulturraum (Malaysia, Indonesien, Singapur, Thailand, Brunei und Philippinen) weit verbreitet sind. Pencak Silat ist ein vielseitiges realistisches Verteidigungssystem und beinhaltet Schläge, Hebel und Würfe, es werden auch Techniken mit Schwert, Messer und Lanze gelehrt. Die Bewegungsabläufe sind weich und haben etwas tänzerisches, trotzdem sind die Techniken sehr effizient und gefährlich. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgQigong (China)Qi ist wörtlich zu übersetzen mit Gas, Luft, Atem, Geruch, Wetter und geistiger Ausstrahlung. In der traditionellen chinesischen Medizin wird darunter Vitalität bzw. Lebensenergie verstanden. Gong ist zu übersetzen mit Wirkung, Verdienst, Bemühen, Können, Fertigkeit und Geschicklichkeit. Qigong ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist, die auch Teil der traditionellen Chinesischen Medizin ist. Es werden aber auch Kampfsportübungen darunter verstanden. Die Übungen dienen zur Anreicherung und Harmonisierung des Qi. >>weiter Quelle: Wissenswertes vom Qi-Gong, Kolibri Verlag 1995Qwan Ki Do (Vietnam)Qwan heisst „Gesamtheit“, Ki bedeutet Energie, Do auch als Dao bekannt und bedeutet Weg. Qwan Ki Do enthält Hand-, Fuss-, Sprung-, Fege- und Scherenechniken, sowie zahlreiche Waffentechniken mit Schwert, Stock, Messer und Lanze. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgRingen (Europa)Ringen ist ein Kampfsport mit Ganzkörpereinsatz ohne Einsatz von weiteren Hilfsmitteln. Bei den Olympischen Spielen der Antike gehörte Ringen zu den Disziplinen des Fünfkampfs, war aber auch Einzeldisziplin. Es werden zwei Stilarten unterschieden. Freistil: Der gesamte Körper, vom Kopf bis zu den Füssen, gilt als Angriffsfläche. Griechisch-Römisch: Hierbei gilt nur der Körperteil oberhalb der Gürtellinie als Angriffsfläche. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgSambo (Russland)Der Begriff Sambo setzt sich aus den russischen Worten Samosaschtschita bes orushia zusammen und bedeutet „Selbstschutz ohne Waffen“. Der russische Ringkampf hat in den Ländern der Union eine lange Tradition, in den dreissiger Jahren wurden die Regeln der verschiedenen Ringkampfstile vereinheitlicht. Den Namen Sambo gab es anfangs nicht, diese Bezeichnung wurde erst 1946 kreiert. Sambo enthält neben den Techniken aus dem Ringkampf auch Elemente des Jiu-Jitsu und Judo. Die Techniken sind schnell und effektiv erlernbar, deshalb ist Sambo vor allem bei der Polizei und den Streitkräften sehr beliebt. >>weiter Quelle: Sambo Weinmann VerlagSavate/Boxe Française (Frankreich)Das Savate oder Boxe Française ist eine Variante des Boxens, die im 17. Jahrhundert in Frankreich entstanden ist. Beim Savate wird mit den Fäusten und mit Fusstritten gekämpft. Alle Schlagtechniken sind genau vorgeschrieben. Savate unterscheidet sich von anderen schlaglastigen Kampfstilen durch die Ausführung der Techniken. Savate wird wie das Boxen in einem Ring durchgeführt. Für Savate werden Boxhandschuhe, Schuhe und Boxershorts als Bekleidung vorgeschrieben. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgSchwingen (Schweiz)Schwingen oder Hosenlupf ist eine in der Schweiz beliebte Variante des Ringkampfs, welche auf Sägemehl ausgeübt wird. Die Wurzeln des Schwingsports in der Schweiz sind nicht eindeutig zu bestimmen. Eine erste Darstellung aus dem 13. Jahrhundert zeigt bereits die typische Art, Griff zu fassen. In der Zentralschweiz und im Mittelland, vorab im Alpenraum, gehörte Schwingen zum festen Bestandteil der Festkultur. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgShaolin Kempo (China)Shaolin Kempo wird in China „Shaolin Quan Fa“ genannt. Shaolin Kempo ist eine Kampfkunst, die die Shaolin-Mönche im Laufe der Jahrhunderte nach eigenem Bedarf entwickelt und angepasst haben. Diese Kampfkunst ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Stilrichtungen des chinesischen Wushu. Nach der Zerstörung des Klosters in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts besteht Shaolin Kempo aus ca. 200 Formen und mehreren Kampfsystemen. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgShinkendo (Japan)Shinkendo ist eine Kampfkunst, die den Weg des bewaffneten Samuraikampf lehrt. "Shin" kann mit ernsthaft, "ken" mit Schwert und "do" mit Weg übersetzt werden. Somit "Weg des ernsthaften Schwertes". Hauptsächlich wird in dieser Kampfkunst das Katana benutzt. Toshishiro Obata ist Begründer und Lehrer in der Kokusai Shinkendo Renmei (Internationalen Shinkendo-Vereinigung). Shinkendo umfasst alle Aspekte des Schwertkampfes: Suburi (Schwing-Übungen), Battoho (Methoden des Schwertziehens), Tanren Kata (Einzelformen), Tachiuchi (Übungskampf) und Tameshigiri (Schnitttests). >>weiter Quelle: Wikipedia.orgShintaido (Japan)Shin-tai-do (Neuer-Körper-Weg) ist eine moderne Körperkunst mit Wurzeln in den klassischen japanischen Kampfkünsten. Shintaido hat sich aber nicht blosse Selbstverteidigung zum Ziel gesetzt, sondern möchte mit vielerlei Körperübungen das Verständnis und das Bewusstsein für die körperlichen und mentalen Energien schärfen. Gegründetet wurde Shintaido 1966 von Hiroyuki Aoki. Er hatte unter dem Karatemeister Shigeru Egami Shotokai-Karate geübt. Zusammen mit Experten aus anderen Kampfkünsten (Kendo, Bo- und Jojutsu, Aikido) gründete er die Gruppe "Rakutenkai" zum Studium der feinen Künste, der Teezeremonie und der Kampfkünste. Shintaido holt seine Inspirationen nicht nur aus den traditionnellen japanischen Kampfkünsten sondern auch aus dem Tanz, dem Theater, Feldenkreis oder anderen auch westlichen Körpersystemen. Shintaido ist nicht destruktiv sondern expressiv! In weichen, fliessenden Bewegungen, in Einzel-, Partner- oder Gruppenübungen möchte es den Körper stärken und gesund erhalten, das Zentrum schulen, die eigenen Energien ins Fliessen bringen sowie ein Verständnis für die interaktiven Prozesse in den Beziehungen der Menschen im Allgemeinen und in den Kampfkünsten im Besonderen erwirken. Shintaido Schweiz Shintaido Deutschland Quelle: www.shintaido.chShorinji Kempo (Japan)Das Shorinji-Kempo ist eine moderne japanische Selbstverteidigungskunst. Sie wurde 1947 von Doshin So in der japanischen Stadt Tadotsu begründet. Es vereinigt die verschiedenen chinesischen und japanischen Kampfkunsttechniken und die Lehren von Buddha zu einem ganzheitlichen System. Ein wichtiges Charakteristikum ist die Einheit von Körper und Geist. Shorinji Kempo ist eine Methode, um die Selbstkontrolle, den körperlichen und geistigen Ausgleich sowie die gegenseitige Entwicklung durch gemeinsames Üben zu fördern. Die Fähigkeit, sich und andere verteidigen zu können, die geistige Entwicklung und die Förderung der Gesundheit, dies sind die wichtigsten Ziele, die angestrebt werden. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgSilambam (Indien)Silam bedeutet Hügel und bam bedeutetet Bambus. Sinngemäss könnte man Silambam mit „der Bambus vom Hügel“ übersetzten. Die Stöcke waren ursprünglich aus Bambus, daher der Name. Dieses Stockkampfsystem stammt aus Südindien, genauer dem heutigen Staat Tamil Nadu und wurde aus den traditionellen Kriegskünsten der Kriegerkaste entwickelt. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgSumo (Japan)Sumo bedeutet „sich wehren“ und ist eine alte, traditionsreiche Kampfsportart, die auf einfache Regeln beruht. Zwei Männer kämpfen innerhalb eines Kreises und versuchen den Gegner aus dem Ring zu bringen. Schon die Götter haben gemäss dem Kojiki Geschichtswerk 712 n. Chr. Sumo-Kämpfe bestritten. Die Sumo-Ringer werden Sumotori genannt und werden in Japan sehr verehrt. Die erfolgreichen Sumotori geniessen den allerhöchsten Respekt und gelten als Superstars. Im Sumo gibt es 70 offizielle Techniken, welche sich in Stoss-, Schiebe- und Grifftechniken unterteilen lassen. >>weiter Quelle: Sumo Weinmann VerlagTaekkyon (Korea)Taekkyon wurde nicht „erfunden”, sondern hat sich über einige Jahrhunderte hin in Korea entwickelt. Es ist unbekannt, ob es konkrete Vorgänger hatte oder ob es nicht-koreanische Einflüsse gegeben hat. Taekkyon kann sowohl als Kampfkunst als auch als Kampfsport gesehen werden. Es ist einerseits häufig tänzerisch und besitzt runde, fliessende Bewegungen, andererseits sind die Techniken kraftvoll und können sehr martialisch sein. Das Ursprungsland ist Korea. Bislang ist es auch nur dort nennenswert verbreitet, obgleich es deutlich älter ist als die meisten bekannteren koreanischen Kampfarten wie Taekwondo und Hapkido. Deutschland ist momentan eines der wenigen Länder ausserhalb Koreas, in dem Taekkyon unterrichtet wird. >>weiter Quelle: Hendrik Rubbeling vom Deutscher Taekkyon ZirkelTaekwondo (Korea)Tae bedeutet springen, kicken oder etwas mit dem Fuss zertrümmern. Kwon bedeutet Faust, zuschlagen oder etwas mit der Hand zerstören. Die Ursprünge des Taekwondo gehen auf eine Kampfkunst mit dem Namen Tae-Kyon im Jahr 700 n. Chr. zurück. Durch die Besetzung Korea’s durch China und Japan wurden auch neue Techniken eingebracht. 1955 wurde der Name Taekwondo geschaffen um all die unterschiedlichen Bezeichnungen abzulösen. Taekwondo die ist eine Selbstverteidigungskunst ohne Waffen und beinhaltet Schläge, gesprungene Kicks, Blocks, Hebel und Würfe. >>weiter Quelle: Taekwon-do by Hong Hi Choi 1965Tai Chi Chuan/Taiji Quan (China)Tai Chi Chuan oder vereinfachend Schattenboxen genannt, ist eine Jahrhunderte alte im Kaiserreich China entwickelte Kampfkunst. Es verbindet die Aspekte Selbstverteidigung, Gesundheit und Meditation. Tai Chi ist im Daoismus ein Synonym für das allerhöchste Wirkprinzip, die wörtliche Übersetzung von Tai Chi ist „Das grosse Ganze“ oder die „Grossen Gegensätze“. Chuan heisst wörtlich übersetzt „Faust“. Tai Chi Chuan könnte also mit „Die Faustkampftechnik der grossen Gegensätze“ übersetzt werden. In der Volksrepublik China ist Tai Chi Chuan ein Volkssport und in den Parks der Städte sieht man in den Morgenstunden tausende Menschen beim Üben der Bewegungen. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgViet Vu Dao (Vietnam)bedeutet "die vietnamesische Schule der Fünf Meister". Viet Vu Dao ist eine Kampfkunst, die sowohl akrobatische, gymnastische, als auch ruhende Pole der Verwirklichung enthält. Die Leichtigkeit des Erlernens ermöglicht es, dass jeder regelmässig Trainierende nach kurzer Zeit eine für seine Person hohe Stufe der Perfektion erreichen kann. Viet Vu Dao kann als Sportart zur kontrollierten Selbstverteidigung betrieben werden, da ein Angreifer ohne grosse Kraftanstrengung auf Abstand gehalten werden kann, ohne ihn ernsthaft zu verletzen. Es enthält sowohl traditionelle, meditative und kämpferische, als auch soziale und kulturelle Komponenten. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgWing Tsun/Wing Chun (China)Wing Chun bedeutet „schöner Frühling“. Zur Charakteristik des Stils kann allgemein gesagt werden, dass alle Techniken auf ihre Wirkung hin maximiert worden sind. Die Bewegungen sind meist kurz und gradlinig oder angedeutet spiralförmig. Der Einsatz von Kraft ist differenziert zu anderen Wushu-Stilen zu sehen: es wird in der Regel keine starre Muskelkraft verwendet, sondern eine Mischung aus Gewichtsverlagerung und spontaner schneller Streckbewegung mit einem relativ kleinen Anteil eigener Muskelkraft. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgWrestling (USA)Der Begriff Wrestling ist englisch und bedeutet Ringen. Wer heute Wrestling sagt, meint meistens das amerikanische Show-Wrestling. Diese Art des Ringens entwickelte sich aus den Kampfaufführungen an Jahrmärkten, bei welchen jenem Herausforderer ein Preisgeld geboten wurde, der den lokalen Champion bezwang. Oft war der Herausforderer einer der Jahrmarkt Leute und so wurde der ursprüngliche Kampf ein Showkampf, um der Menge gute Unterhaltung zu bieten. Mit der ersten Grossveranstaltung "WrestleMania" welche von der World Wrestling Federation organisiert wurde, gelang in den 1980er Jahren dem Wrestling der mediale Durchbruch. Heute ist Wrestling auch in Europa, Südamerika und Europa beliebt und verbreitet. >>weiter Quelle: Dojoguide-TeamWushu/Kung Fu (China)Kung ist zu übersetzten mit Wirkung, Verdienst, Bemühen, Können, Fertigkeit und Geschicklichkeit. Im Zusammenhang mit Fu bedeutet es Arbeit, Anstrengung, Mühe, Fähigkeit und Fertigkeit und wird häufig als Kampfkunst schlechthin verstanden. Kung Fu bedeutet „harte Arbeit“ oder „geduldige Arbeit“. Dieser Begriff kam in den 70er Jahren in den USA irrtümlich für die Bezeichnung von chinesischer Kampfkunst auf. In China wird ausschliesslich der Begriff Wushu für bewaffnete oder waffenlose Kampfkunst benutzt. Es sind ca. 400 verschiedene Wushu-Stile bekannt, die sich in nordchinesische und südchinesische Stile einteilen lassen. >>weiter Quelle: Wikipedia.orgYoseikan (Japan)Yoseikan-Budo nennt sich die Kampfkunst, welche Meister Hiroo Mochizuki nach jahrelangem Studium der klassischen Kampfkünste wie Aikido, Jiu-Jitsu, Karate, Iaido und Judo entwickelte. Fundament des Yoseikan sind einfache, natürliche, wellenförmige Bewegungen, die aus Knien und Hüfte kommen. Eine solche Bewegung nennt man einen Kniehüftschwung. >>weiter Quelle: Yoseikan.ch |
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